Außengelände:

 

„Das Spiel ist die höchste Form der Forschung“ 
(Albert Einstein)

 

Unser Außengelände wird von vielen Eltern geschätzt, weil es zum einen fernab vom Straßenverkehr sicher am Rande eines kleinen Parks liegt, zum anderen ist es groß, abwechslungsreich und in seinen einzelnen Spielbereichen von den Erzieherinnen gut zu überblicken. Soweit die Sicht der Erwachsenen.

 

Und was sagen die Kinder zu unserem Außengelände?

Da erübrigen sich die Antworten, man muss den kleinen Forschern nur bei ihrer „Arbeit“ zusehen: Auf den zwei Sandspielflächen wird täglich fleißig gegraben, die Ergebnisse werden dann fachkundig in zwei Holzhäuschen begutachtet und mit Sandkuchen belohnt. Außerdem gibt es eine Nestschaukel, eine große Wippe für 4-6 Kinder, aufgemalte Hinkelkästchen, moderne Motorik-Segmente, einen Klettergarten, eine Kletterwand und einen Kletter-Kriech-Tunnel sowie eine große Fläche unter Bäumen zum Fußballspielen. Den Kindern stehen vielfältige Sandspielsachen sowie Fahrzeuge zur Verfügung. Letztere werden nicht täglich heraus geholt, sondern in unregelmäßigen Abständen, so dass sie ihren besonderen Reiz nicht verlieren. Die Kinder lernen so, die Fahrzeuge mit den anderen Kindern zu teilen und sie gucken sich ihre Benutzungsart von den älteren Kindern ab, wenn sie voller Begeisterung die Gegend erkunden. Im hinteren Teil des Außengeländes ist die große Kletterburg auf zwei Ebenen die Hauptattraktion. Hier steht den Kindern außerdem ein Kletterhaus aus Holz zur Verfügung.

 

In zwei Beeten haben die Eltern des Fördervereins einen kleinen Gemüsegarten angelegt, der in regelmäßigen Abständen von den Kindern und ihren Eltern gepflegt und abgeerntet wird. Auch bei der Versorgung der Pflanzen in den zahlreichen Blumenkübeln helfen die Kinder mit, ebenso bei deren Neubepflanzung. Gerade die gärtnerischen Tätigkeiten sowie die Pflege der Spielgeräte im Außengelände wie beispielswiese das Auffrischen der Anstriche sind Bestandteil des „Frühlingslüftchens“, dem beliebten Eltern-Mitmach-Samstag im Frühjahr, veranstaltet vom Förderverein der Einrichtung. An diesem Tag werden außerdem kleine Reparaturarbeiten sowie Verschönerungsmaßnahmen im Inneren des Kindergartens umgesetzt.

 

Das Außengelände des „Lummerlandes“ zeichnet sich durch seine jahrzehntelang gewachsene Einbettung in die natürlichen Gegebenheiten der Umgebung aus. Zahlreiche Hecken, Sträucher und Bäume auf dem Gelände und am Rande der Nachbargärten laden zum Beobachten von Insekten ein; ein riesiger Walnussbaum demonstriert alljährlich auf eindrucksvolle Weise den Wechsel der Jahreszeiten mit seiner stattlichen Anzahl an abgeworfenen Früchten, die im Kindergarten untersucht und oftmals auch zu Hause verspeist werden.    

    

Weil gerade kleine Kinder gern mal auf eigene Faust die Welt erkunden, haben wir unser Gelände rundherum mit einem Zaun gesichert. Unser „Lummerland“ kann nur durch ein großes Tor betreten und wieder verlassen werden, das in „Erwachsenenhöhe“ mit einer Metallschelle gesichert ist.

© 2019 Katholische KiTa Lummerland St. Ludgerus in Essen-Werden